Neues aus der CDU
11.08.2011, 15:00 Uhr
Politik in Dinklage
Bericht von Sabine Meyer – CDU Fraktionsvorsitzende
Auch im Wahljahr steht Dinklage wieder vor großen Herausforderungen. Die Haushaltssituation hat sich in den letzten Jahren leider nicht verbessert. Trotz des Sparzwanges werden wir jedoch auch in diesem Jahr erhebliche Investitionen tätigen, um die „junge Stadt am Burgwald“ lebens- und liebenswert zu erhalten. Ein Großteil der Investitionen geht in den Bildungsbereich. So wird das Schulzentrum grundlegend saniert. Dabei werden auch Planungen für eine eventuell einzurichtende Oberschule mit gymnasialem Zweig berücksichtigt. Da eine solche Änderung der Schulformen nicht gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden kann, sind hier schon viele Gespräche mit den Schulleitern und Eltern erfolgt. Die Planungen zur Umsetzung müssen nun von den Schulen vorgelegt werden. Insgesamt würden die Haupt- und Realschule jedoch von der Einführung der Oberschule profitieren und zwar sowohl hinsichtlich der Ausstattung der Klassenräume als auch durch zusätzliches Personal.
Sabine Meyer - CDU Fraktionsvorsitzende

Die Grundschule Höner Mark wird zum Schuljahr 2011/2012 zur Offenen Ganztagsschule umgewandelt. Dies bedeutet, dass diejenigen Kinder, deren Eltern es wünschen, auch nachmittags in der Schule betreut werden können und dort ein abwechslungsreiches Beschäftigungsangebot vorfinden. Hierfür ist unter anderem die Einrichtung einer Küche erforderlich, damit die Kinder in der Schule auch ein qualitativ hochwertiges Mittagessen zu sich nehmen können. Die Betreuung der Kindergartenkinder umfasst inzwischen auch die unter Dreijährigen in unserer neu errichteten Kinderkrippe. Ab dem Kindergartenjahr 2011/2012 werden in den Kindergärten St. Martin und St. Anna Stiftung Ganztagsgruppen eingeführt. Mit diesen Maßnahmen kommen wir insbesondere den Wünschen der jungen Familien entgegen und machen Dinklage als Wohnort attraktiv. Dazu gehört selbstverständlich auch die Bereitstellung von erschwinglichen Wohnbaugrundstücken. Hier ist insbesondere das Baugebiet „Mühlenbachtal“ zu nennen. Den jungen Familien möchten wir aber nicht nur attraktive Wohn-, Kinderbetreuungs- und Bildungsangebote machen, wir möchten ihnen auch gerne Arbeitsplätze vor Ort anbieten. Dafür muss die Gewerbeförderung verstärkt angegangen werden. Das Ziel einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik muss es sein, weiteres Gewerbe in Dinklage anzusiedeln und das vorhandene zu stärken. Schließlich haben wir auch in Sachen Energie die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Konzessionsverträge mit der EWE laufen Ende 2012 aus. Gemeinsam mit den anderen Nordkreiskommunen haben wir eine Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, die die neuen, erheblich verbesserten Verträge ausgehandelt hat. Darüber hinaus haben wir mit der EWE eine Gesellschaft gegründet, die zukunftsorientierte Energieprojekte vor Ort fördern soll.

Nicht zuletzt: Am 11. September sind Kommunalwahlen. Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und nutzen Sie die Möglichkeit, Politik vor Ort mit zu gestalten.

aktualisiert von Gisbert Dödtmann, 11.08.2011, 18:34 Uhr
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